Der verwunschene Schädel
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In der Anthologie "Der verwunschene Schädel" erzählen Autoren unterschiedlichster Stilrichtungen neue Geschichten rund um den berühmten Meisterdetektiv Sherlock Holmes. Verbindungsglied aller Beiträge sind die Gegenspieler des Kriminalgenies. Sie alle rekrutieren sich scheinbar aus dem Reich des Übernatürlichen. Können die Waffen der Logik sich mit solchen Gegnern messen?

Wenn das spannend für Sie klingt (was es zweifellos tut), können Sie den Schmöcker unter der

ISBN 978-3-902802-04-0

in jeder Buchhandlung bekommen. Schneller geht es in der Regel per Internetbestellung. Über die folgenden Links können Sie Sherlocks neue Abenteuer bequem bei Amazon bestellen.


Sherlock Holmes

 
Mein Beitrag "Der Gesichtslose von Chiddingstone" PDF Drucken

Habgier scheint ein uraltes Übel über das abgelegene Dorf Chiddingstone gebracht zu haben. Der „Gesichtslose“, eine Art Geist, den man bisher allenfalls als Kinderschreck betrachtet hatte, lockt Sherlock Holmes in die Provinz. Auf das Konto des uralten Wesens gehen bereits mehrere bestialische Morde, doch damit lässt es das Monstrum nicht bewenden. Es stielt die Gesichter seiner Opfer und belauert in dieser Verkleidung die Lebenden.

Wird der rationale Meister der Beobachtung gegen das unheimliche, aus Legenden entsprungene Monstrum bestehen können? Oder ist dieser Gegner mit Holmes stärkster Waffe – der Logik – vielleicht gar nicht zur Strecke zu bringen? Der erste Fall, in der Holmes gleich im doppelten Sinn sein Gesicht verlieren könnte...

 
Klappentext PDF Drucken

Was könnte für eine Herausgeberin reizvoller sein, als den genialen Sherlock Holmes mit seinem messerscharfen, analytischen Verstand in einen mystischen Fall zu verwickeln, gar paranormalen Wesen und scheinbar unerklärlichen Begebenheiten entgegenzusetzen?

Barbara Büchner, Tanya Carpenter, Christian Endres, Erik Hauser, Florian Hilleberg, Guido Krain, Karl-Georg Müller, Oliver Plaschka, Melanie Stone und Klaus-Peter Walter sind diesem Reiz ebenso erlegen und haben den Meisterdetektiv in scheinbar unnatürliche Fälle verstrickt.

Mit einem Vorwort von Christian Endres.

 
Rezension von Elmar Huber PDF Drucken

Rezensent Elmar Huber hat sich auf "Buchrezicenter.de" mit dem "verwunschenen Schädel" befasst und ihn für gut befunden. Eine sehr ausführliche Rezension inklusive Inhaltsangabe finden Sie hier. Auf diesen Seiten möchte ich nur sein Fazit widergeben:

"Für Sherlock Holmes-Fans, die auch den phantastischen Fällen des Detektivs etwas abgewinnen können, ist „Sherlock Holmes – Der verwunschene Schädel“ eine absolute Empfehlung."

 
Rezension von Horst Illmer PDF Drucken

Horst Illmer hat eine Rezension zum verwunschenen Schädel und zu seinem "Schwesterbuch" "Sherlock Holmes - Das ungelöste Rätsel" veröffentlicht, von denen ich hier ein paar Auszüge wiedergeben darf. Die vollständige Rezension finden Sie auf den Seiten des Literaturzirkels und - als Teil eines allgemeinen Artikels über die wichtigen deutschen Anthologien 2011 - in der phantastisch! (Ausgabe 4/2011).

An dieser Stelle also ein paar Auszüge:

"Das ungelöste Rätsel und Der verwunschene Schädel bieten jede Menge hervorragende Unterhaltung." "Dabei reicht die Bandbreite der geschilderten Abenteuer von klassischen Gespenstergeschichten (wie in Tanya Carpenters vorzüglicher Gothic-Erzählung »Sherlock Holmes und die Eisprinzessin«) über findige Grabräuber, die (in Guido Krains humorvoller Spott-Geschichte »Der Gesichtslose«) einen örtlichen Aberglauben schändlich ausnutzen, bis hin zu gruseligen Gestaltwandlern (wie sie in Andrä Martynas »Die Kreatur von Eastchurch« auftauchen) und kobolz-schlagenden Gremlins (über die Christian Endres das dynamische Duo in »Der Fall der gebrochenen Achsen« stolpern lässt)."

"Die Geschichten in Das ungelöste Rätsel und Der verwunschene Schädel sind jedenfalls überzeugende Beispiele dafür, dass es bei uns in Deutschland hervorragende Story-Autoren gibt – Spannung und Lesegenuss pur!"

 
Rezension von Meara Finnegan PDF Drucken

Auch Meara Finnegan hat den verwunschenen Schädel rezensiert. Auf fictionfantasy.de schrieb sie:

"Sherlock Holmes und Phantastik – diese beiden Dinge schließen sich eigentlich aus. Arthur Conan Doyle selbst zeigte zwar in seinen späteren Jahren einen Hang zum Okkulten (Spiritismus, Feenglaube). Doch der hervorstechendste Charakterzug an seinem berühmten Detektiv ist die kühle Wissenschaftlichkeit, die jeden Aberglauben als (bewusste) Täuschung entlarvt und eine natürliche Erklärung findet („Der Hund von Baskerville“, „Der Vampir von Sussex“ u.a.).

Diese Anthologie schafft nahezu durchgängig die Gratwanderung zwischen herkömmlichen Holmes-Geschichten und Phantastik. Zumeist erzählt aus Sicht des treuen Begleiters Watson und teilweise verblüffend nahe an dem Doyle'schen Sprachstil, entführen die Geschichten in parallele Welten, in der übernatürliche Wesen oder Phänomene oder gar die Zwischenwelt des Todes eine Rolle spielen.

Lediglich die Geschichte „Sherlock Holmes und die Eisprinzessin“ fällt aus dem Rahmen: die blumige Sprache der Eingangsszene weist auf eine gothic novel hin – konträr zu den polizeilichen und detektivischen Ermittlungen der nächsten Szene, die jedoch inhaltlich eher an eine moderne Krimiserie denn an Holmes erinnern. Hier ist in meinen Augen auch ein deutlicher Bruch zu dem Holmes-Bild festzustellen: der fortschrittliche Holmes würde niemals abwarten, ob die polizeilichen Ermittlungen der Indizien zu dem selben Ergebnis kommen oder gar noch weitere Dinge herausfinden (!). Mit seinem einzigartigen Bildungshintergrund ist er den herkömmlichen Polizeimethoden weit voraus, oft wird er als beratender Detektiv konsultiert, um seine Meinung zu einem Beweisstück abzugeben, ohne dass er den Fall tatsächlich betreut. Ein anderer Leser mag zu einem anderen Schluss kommen, für mich ist dies ein wichtiger Ausdruck des wesentlichsten Merkmals von Holmes' Charakter, so dass diese Geschichte mich weder überzeugen noch anzusprechen vermochte.

Abgesehen von diesem Ausrutscher kennen die Autoren der Anthologie jedoch ihren "Holmes", und bereichern sein Universum auf kurzweilige Weise um weitere Facetten, ohne dem Doyle'schen Charakter zu widersprechen."