Tia-Lhor
Tia-Lhor - zweiter Teil des Ushovar-Zyklus PDF Drucken

 

 

Sie hat ein bißchen auf sich warten lassen, doch jetzt macht sie die Bücherregale unsicher: Tia-Lhor. Warum ausgerechnet die Halbdämonin das Cover von Cvons Fortsetzung schmückt? Finden Sie es heraus! Ich hoffe, dass Sie als Fan von Cvon dieses Buch ohnehin als Pflichtlektüre betrachten. Sollten Sie noch kein Fan sein, probieren Sie den ersten Teil. Übrigens: Tia-Lhor ist, wenn man von der reinen Textmenge ausgeht, anderthalb mal so umfangreich wie der Vorgänger ausgefallen.

Tia-Lhor beginnt da, wo Cvon - zugegebenermaßen an einer sehr gemeinen Stelle - endete. Da das Schreiben dieses Teils weit länger gedauert hat, als ursprünglich gedacht, erspare ich den Lesern in diesem Roman ein solches Ende. Cvon und Tia-Lhor ergeben zusammen eine in sich abgeschlossene Geschichte. Der Ushovar-Zyklus ist mit diesen beiden Büchern aber noch lange nicht zuende.

 
Klappentext PDF Drucken

Jede Reise findet einmal ein Ende - Manchmal aber auch mehrere.

Tia-Lhor ist die Fortsetzung des Romans "Cvon", in dem eine junge Kriegerin im chaotischen Bürgerkrieg Ghoshabas zu überleben versucht.

In den Seiten dieses Buchs offenbart sich die ganze Perfidität der Pläne der Etherna. Ein Schatten aus der Vergangenheit kehrt zurück und eine verlorene Seele findet Geborgenheit in den Armen der Nacht. Cvon nimmt Fäden auf, die vor Äonen fallen gelassen wurden und stolpert im wahrsten Sinne des Wortes über Geheimnisse, die sie lieber im Nebel des Vergessens zurückgelassen hätte.

 

Wenn Sie sich Tia-Lhor gönnen möchten, freut mich das natürlich sehr. Unter der

ISBN 978-3-8391-8410-3

werden Sie in jeder Buchhaltung fündig. Wenn Sie lieber im Internet kaufen, können Sie dies sehr gerne über folgenden Link tun:

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„Ästhetisch betrachtet ist es kein Gewinn und ich bezweifle, daß Du die Theravor damit beeindrucken kannst“, meinte Hroki kopfschüttelnd. Die Angesprochene zeigte keine Reaktion. Unbeirrt fuhr Cvon damit fort, ihr gewohnt gruseliges Make-Up aufzulegen. Auch wenn sie statt der unappetitlichen Paste, die sie sich sonst um die Augen schmierte, edle elfische Kosmetik auftrug, war das Ergebnis kein bißchen weniger unheimlich.

„Nicht jeder tut alles, was er tut, aus Berechnung“, mischte sich Loric ein.

„Zweifellos denken die wenigsten nach, bevor sie Dinge tun“, lächelte die Etherna Loric zuckersüß an. „Das ist der wichtigste Grund für fast alle Unerfreulichkeiten der Welt.“ Mit geschürzten Lippen schüttelte sie den Kopf und sah trotz perfekter magischer Tarnung kein bißchen menschlich aus. „In Bezug auf meine Anmerkung ist Dein Beitrag aber recht unmotiviert.“ Wieder einmal bereute es der Ork, in Gegenwart der Etherna den Mund aufgemacht zu haben. Die Wut hinderte ihn daran, ihn jetzt einfach zu halten.

„Ich meinte damit, daß Du berechnend bist und kein Herz hast, verdammt noch mal!“, schnauzte er sie an. Aufmerksam schaute sie zu ihm auf.

„Eine Beleidigung!“, strahlte sie. „Du hast in dieser plumpen Art versucht, mich zu beleidigen!“ Sie schien sich aufrichtig zu freuen. „Ich habe schon häufiger gehört, daß die primitiven Rassen die Verdächtigung, rational und vorausschauend zu denken, als ehrenrührig ansehen.“ Mit strahlend violetten Augen sah sie ihn an. „Damit eine Etherna beleidigen zu wollen, ist aber wirklich der Gipfel der Ignoranz“, lachte sie und erheiterte damit auch den hinter ihr stehenden Duice, der kein Wort verstand. „Du bist wirklich eine Bereicherung für diese Reisegruppe, Loric!“ Amüsiert tätschelte sie seine Schulter und Loric fühlte die Farbe in sein Gesicht steigen. „Aber auch dieser verblüffende Beleidigungsversuch ist kein echter Beitrag zu meinem einseitigen Gespräch mit Cvon, oder?“

„Da iss wer!“, rief Naginar von seinem Platz im Bug herüber. Im gleichen Moment tauchte das Boot mit einem sanften Ruck in den Fluß und fand schwerfällig gurgelnd wieder in seine Wasserumgebung zurück. Naginar wäre fast über Bord gegangen und hielt sich nur mit Mühe schimpfend fest.