Masken der Sinnlichkeit
Im Juni erscheint mein neuer Roman "Masken der Sinnlichkeit" als jüngster Titel in der Reihe "Ars Amoris". Wie Sie sehen können, ist das Buch - schon optisch - ein echter Leckerbissen geworden.

Doch eines gleich vorweg: Dies ist kein Vampirroman. Bei meinem ersten Ausflug in die Welt der paranormalen, mystischen Erotik erzähle ich die Geschichte der jungen Vanadis, die in der Maskenwelt Venedigs ihr Schicksal findet.


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Entschlossen legte sie erneut die Hände auf die Wand. Dieses Mal drang sie mühelos in das Fluidum vor, das scheinbar so gar nichts mit der Realität ihrer Welt zu tun hatte. Ihre Augen sahen einfach eine Wand, auf der ihre Hände lagen. Ihre „inneren Sinne“ – nein – ihre „innere Welt“, die sie ihr Leben lang in merkwürdige Tagträume verstrickt hatte, erschloss jedoch ein Meer aus feinstofflicher Schwärze und Licht.

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Rezension von Patricia Merkel - Literra.info PDF Drucken E-Mail

Die erste Rezension von "Masken der Sinnlichkeit" ist auf dem Literaturportal "Literra" erschienen und wurde von Patricia Merkel verfasst. Da der Text wegen einer darin enthaltenen Inhaltsangabe sehr ausführlich ist, möchte ich an dieser Stelle nur ein paar Zitate wiedergeben:

 

"Mit dem alsbald folgenden Ortswechsel bekommen die Ereignisse historisches Flair. Die Dekadenz am Hofe Carl Eugens kennt keine Grenzen. Rauschende Feste, Jagdgesellschaften und prekäre Spielarten der Lüste halten Hofstaat und Leser bei Laune. Sitte und Moral nehmen hierbei untergeordnete Rollen ein. Der Autor wahrt dennoch gebührend Distanz, um die Szenen anregend und geschmackvoll zu halten."

 

"Ein weiterer Höhepunkt der Geschichte wird mit der Ankunft in Venedig erreicht.
Zwischen Oktober und Mai frönen Einwohner wie Besucher dem unvergleichlichen Karneval. Ein imposantes Spektakel, das sowohl der Handlung gerecht wird als auch den Leser mit bildgewaltigen Eindrücken empfängt. Wer Venedig bereits bereist hat, spürt bei Guido Krains Worten sogleich die untrügliche Magie der Serenissima."

 

"Mit dem Finale beschreitet Guido Krain schlussendlich uneingeschränkt mystische Pfade und überrascht noch einmal mit interessanten Wendungen in inhaltlicher sowie erotischer Hinsicht."

 

"Fazit: Ein unscheinbares Bauernmädchen birgt so manches Geheimnis - sie lernt, sie lebt, sie liebt. Und die Liebe geht mitunter verworrene Pfade ...
Guido Krains MASKEN DER SINNLICHKEIT bieten eine angenehme Kombination aus Historie, Gesellschaft, Erotik und Mystik."

 
Rezension von Carsten Kuhr - Phantastiknews.de PDF Drucken E-Mail

Auch auf dem bekannten Portal "Phantastiknews.de" ist eine Besprechung von "Masken der Sinnlichkeit" erschienen. Carsten Kuhrs vollständige Rezension kann hier nachgelesen werden. Da sie wegen einer darin enthaltenen Inhaltsangabe sehr umfangreich ist, möchte ich an dieser Stelle nur ein paar Zitate wiedergeben:

 

"Dabei gelingt es dem Autor, ein überzeugendes Sittengemälde der damaligen Zeit zu zeichnen. Perversitäten, das Ausleben der eigenen Lust ohne Rücksicht auf die gesellschaftlich tiefer stehenden Partner, zeichneten die Epoche und ihre Adeligen aus. Dies wird im Text auch so dargestellt, wobei die entsprechenden Schilderungen doch sehr zurückhaltend und stimmungsvoll ausfallen. Statt plakativer Beschreibungen des Aktes - tatsächlich kommen nur eine knappe Handvoll entsprechender Szenen vor - konzentriert sich Krain in einer fast märchenhaften Prosa darauf, uns das Schicksal seiner Hauptperson nahe zu bringen."

 

"Geschickt stellt der Autor die Überheblichkeit und den Reichtum der Adeligen der Armut und Tristesse der Bauern gegenüber, zeichnet aber auch ein Bild rauschender Feste mit prächtigen Roben, ausschweifenden Bällen und lasziven Vergnügungen. Das ist von seiner Anlage her etwas ruhiger, zurückhaltender und sanfter als gewohnt, überzeugt aber gerade deshalb mit stimmungsvollen Schilderungen und Atmosphäre.."

 
1766 – Das Jahr des Geschehens PDF Drucken E-Mail

Carl Eugen bricht hastig, unter ungeklärten Umständen mit einem gigantischen Hofstaat nach Venedig auf. Vorgeblich war diese Reise selbstverständlich dem Vergnügen geschuldet. Allerdings stand Carl Eugen zu dieser Zeit politisch gehörig unter Druck. Seine Verschwendungssucht hatte den Reichshofrat auf den Plan gerufen und Carl hätte im schlimmsten Fall seine Macht verlieren können.

So wurden dem Herzog verschiedene andere Gründe für die fluchtartige Reise unterstellt: Einer Theorie folgend hat er die Reise unternommen, um Geld beim Unterhalt seines ausufernd großen Hofstaates zu sparen. Dies klingt angesichts der Tatsache, dass seine Reisegruppe aus über 700 Personen bestand und er am Zielort – weil er sich nicht entscheiden konnte – gleich drei Paläste mietete, allerdings unwahrscheinlich.

Verbreiteter ist die Ansicht, dass er angesichts der verfahrenen Situation einfach Zeit gewinnen wollte. Hätte er aber, wenn ihm wirklich klar gewesen wäre, wie bedrohlich die Situation war, weiterhin so mit dem Geld um sich geworfen?

Die Nachwelt wird es wohl nie erfahren – es sei denn, sie wirft einen Blick in die „Masken der Sinnlichkeit“. ;o)

 
Der Hof Carl Eugens PDF Drucken E-Mail

Auch wenn Vanadis Geschichte kein historischer Roman im näheren Sinne ist, hat er einen historischen Hintergrund: Die „Masken der Sinnlichkeit“ spielen am Hofe Carl Eugens, einem durch seine Verschwendungssucht und Rücksichtslosigkeit bekannt gewordenen Herzog von Württemberg. Er selbst hätte wohl behauptet, sein Lehen zum kulturellen Zentrum Europas gemacht zu haben.

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