Masken der Sinnlichkeit
Rezension von Elmar Huber - Phantastik-Couch.de PDF Drucken

Reizvolle Erotikfantasie

„Was in jeder größeren Stadt für kleine Münzen zu haben war, wurde in Vanadis´ Kammer zu einem sakralen Akt, in dem sie ihn und er sie anbetete. Ein Geschenk, das nie wieder ungeschehen zu machen war. Sie hatte jedes Gefühl für Zeit verloren, als ihr Tanz endlich auf dem Boden ihrer Kammer endete. Nackt kniete sie auf den rauen Dielen und spürte überdeutlich, wie er sie noch mehrere unerträglich lange Herzschläge lang in dieser Welt hielt.“

Zeit ihres Lebens bereits ist die bleiche und feingliedrige Vanadis eine Außenseiterin in der bäuerlichen Umgebung, wo sie aufwächst. Nur die durchreisende Madame Bianchi erkennt die Besonderheit des Mädchens und kauft sie von ihrer Familie frei. Vanadis soll Madame Bianchi als schmückende und berechnend enigmatische Zofe am dekadenten Hof von Herzog Carl Eugen dienen.

Jedoch wähnt sich Vanadis auch von einer finsteren, erbarmungslosen Präsenz verfolgt, die sie zunächst nur in ihren Träumen heimsucht. Doch plötzlich wird der zerfetzte Leichnam eines Mannes aufgefunden, der tags zuvor Vanadis zu nahe getreten ist. So ist Vanadis gewiss, einen – wenn auch düsteren – Beschützer zu haben, dem sie bereit ist, sich bedingungslos zum Geschenk zu machen. Während des venezianischen Karnevals ist es schließlich soweit. Vanadis dunkler Hüter fordert ihr wortloses Versprechen ein.

„Wieder hatte das Tageslicht die Furcht vor dem Dämon weit in den Hintergrund geschoben. Es hatte gut getan, sich wieder weltlichen Dingen, wie der Pflege und dem Zurechtmachen ihrer Herrin zu widmen. Es hatte sie wieder in den vertrauten Teil der Realität zurück gebracht.“

Von Beginn an wähnt man sich hier in einem erotischen Traum, in dem man alles wie durch einen sanften Schleier wahrnimmt. Gemeinsam mit Vanadis lernt man die Gesellschaft am Fürstenhof kennen und wird Zeuge der Dekadenz und der Verachtung, die die hohen Damen und Herren ihren Untergebenen entgegenbringen. Selbst Vanadis Herrin, Madame Bianchi, ist sowohl willfährige Gespielin ihres Herrn, wie manipulative Lenkerin ihrer Geschicke.

Guido Krains weicher Stil kontrastiert dabei auf reizvolle Art mit der SM-Symbolik um Sklaven, Herren und absolute Hingabe und bildet so eine reizvolle Melange jenseits „realistischer“ extremer Sexabenteuer. Explizite Szenen werden zwar nicht ausgespart, beschränken sich aber auf ein appetitanregendes Minimum.

„Masken der Sinnlichkeit“ spielt dabei in einer nicht näher definierten Fantasiewelt, deren Ausbau Guido Krain der Vorstellungskraft des Lesers überlässt. Wesentlich wichtiger sind dem Autor seine Figuren, die sich fast unmerklich entwickeln. Natürlich könnte man argumentieren, dass der (Kurz-)Roman über keine klassisch-gegliederte Handlung verfügt, doch man sollte sich darauf einlassen, sich hier – gemeinsam mit Vanadis – einfach treiben zu lassen.

Ich perönlich freue mich nach „Masken der Sinnlichkeit“ schon auf Guido Krains Steampunk-Roman „Argentum Noctis“, der ebenfalls bei Fabylon erscheint.

„Masken der Sinnlichkeit“ ist bereits der sechste Beitrag aus Alisha Biondas ARS AMORIS-Reihe, die aktuell im Fabylon-Verlag erscheint. Das grandios-erotische Coverbild wurde – neben zwei Innengrafiken – von Crossvalley Smith geschaffen und fügt sich zusammen mit dem Titeldesign brillant in das Reihenlayout (von Atelier Bonzai) ein.

(Elmar Huber, April 2012)

 
Rezension von Patricia Merkel - Literra.info PDF Drucken

Die erste Rezension von "Masken der Sinnlichkeit" ist auf dem Literaturportal "Literra" erschienen und wurde von Patricia Merkel verfasst. Da der Text wegen einer darin enthaltenen Inhaltsangabe sehr ausführlich ist, möchte ich an dieser Stelle nur ein paar Zitate wiedergeben:

 

"Mit dem alsbald folgenden Ortswechsel bekommen die Ereignisse historisches Flair. Die Dekadenz am Hofe Carl Eugens kennt keine Grenzen. Rauschende Feste, Jagdgesellschaften und prekäre Spielarten der Lüste halten Hofstaat und Leser bei Laune. Sitte und Moral nehmen hierbei untergeordnete Rollen ein. Der Autor wahrt dennoch gebührend Distanz, um die Szenen anregend und geschmackvoll zu halten."

 

"Ein weiterer Höhepunkt der Geschichte wird mit der Ankunft in Venedig erreicht.
Zwischen Oktober und Mai frönen Einwohner wie Besucher dem unvergleichlichen Karneval. Ein imposantes Spektakel, das sowohl der Handlung gerecht wird als auch den Leser mit bildgewaltigen Eindrücken empfängt. Wer Venedig bereits bereist hat, spürt bei Guido Krains Worten sogleich die untrügliche Magie der Serenissima."

 

"Mit dem Finale beschreitet Guido Krain schlussendlich uneingeschränkt mystische Pfade und überrascht noch einmal mit interessanten Wendungen in inhaltlicher sowie erotischer Hinsicht."

 

"Fazit: Ein unscheinbares Bauernmädchen birgt so manches Geheimnis - sie lernt, sie lebt, sie liebt. Und die Liebe geht mitunter verworrene Pfade ...
Guido Krains MASKEN DER SINNLICHKEIT bieten eine angenehme Kombination aus Historie, Gesellschaft, Erotik und Mystik."

 
Rezension von Carsten Kuhr - Phantastiknews.de PDF Drucken

Auch auf dem bekannten Portal "Phantastiknews.de" ist eine Besprechung von "Masken der Sinnlichkeit" erschienen. Carsten Kuhrs vollständige Rezension kann hier nachgelesen werden. Da sie wegen einer darin enthaltenen Inhaltsangabe sehr umfangreich ist, möchte ich an dieser Stelle nur ein paar Zitate wiedergeben:

 

"Dabei gelingt es dem Autor, ein überzeugendes Sittengemälde der damaligen Zeit zu zeichnen. Perversitäten, das Ausleben der eigenen Lust ohne Rücksicht auf die gesellschaftlich tiefer stehenden Partner, zeichneten die Epoche und ihre Adeligen aus. Dies wird im Text auch so dargestellt, wobei die entsprechenden Schilderungen doch sehr zurückhaltend und stimmungsvoll ausfallen. Statt plakativer Beschreibungen des Aktes - tatsächlich kommen nur eine knappe Handvoll entsprechender Szenen vor - konzentriert sich Krain in einer fast märchenhaften Prosa darauf, uns das Schicksal seiner Hauptperson nahe zu bringen."

 

"Geschickt stellt der Autor die Überheblichkeit und den Reichtum der Adeligen der Armut und Tristesse der Bauern gegenüber, zeichnet aber auch ein Bild rauschender Feste mit prächtigen Roben, ausschweifenden Bällen und lasziven Vergnügungen. Das ist von seiner Anlage her etwas ruhiger, zurückhaltender und sanfter als gewohnt, überzeugt aber gerade deshalb mit stimmungsvollen Schilderungen und Atmosphäre.."

 
Rezension von Andromache - Lady's Lit PDF Drucken

"Masken der Sinnlichkeit" wurde gleich nach seinem Erscheinen im Blog des Literaturportals Lady's Lit zum Buchtipp der Woche gekürt. Außerdem erschien hier auch eine Rezension des Romans:

Dieses Mal konnte die Herausgeberin den Autor Guido Krain gewinnen. Er legt mit „Masken der Sinnlichkeit“ eine Geschichte vor, die von den bunten und lasterhaften Vergnügungen an einem Fürstenhof erzählt. Zugleich spielen aber auch dunkle Schatten eine Rolle. Sowohl in Form eines Dämons, der die Hauptfigur Vanadis immer wieder heimsucht, aber auch in Form der adeligen Männer, die ihre Triebe schonungslos an den Frauen ausleben.

Bei Vanadis handelt es sich um ein Bauernmädchen, das jedoch für körperliche Arbeit nicht geschaffen ist. Viel zu zerbrechlich sind ihr Körper und ihr Gemüt. Obendrein ist sie geprägt von ihrem wunderschönen und gleichzeitig fremdartigen Aussehen, das sie schon von Geburt an in eine Außenseiterrolle verbannt. Lediglich die Baroness Bianchi erkennt, dass Vanadis etwas ganz Besonderes ist. Sie kauft das schüchterne Mädchen von ihrer Familie frei und nimmt sie als Zofe mit an den Fürstenhof.

Dort angekommen sieht sich Vanadis mit geradezu rauen Sitten konfrontiert. Sie kann sich nur schwer an ihre neue Umgebung gewöhnen. Zum Glück stehen ihr die Baroness und das liebenswerte Dienstmädchen Michelle zur Seite. Außerdem gibt es da noch den seltsamen Schatten, von dem Vanadis verfolgt wird, und der nun, am Fürstenhof, immer häufiger auftaucht. Sie erkennt in ihm einen Dämon, der seine schützende Hand über sie legt und sämtliche Ängste von ihr nimmt. Er zeigt ihr die Bedeutung der Leidenschaft, die bislang tief verborgen in ihr geruht hat.

Als der Hofstaat sich schließlich nach Venedig begibt, um dort den ausschweifenden Freuden des Karnevals zu verfallen, erkennt Vanadis, welches Schicksal vor ihr liegt.
Der Autor entführt den Leser hier in eine Welt des Pompösen und der Dekadenz. In rauschenden Bällen mit schillernden Kostümen und Masken versuchen die Frauen sich gegenseitig an Schönheit zu übertreffen, während die Männern nach dem besten Leckerbissen Ausschau halten. Mittendrin verliert sich Vanadis zwischen ihrer Zerbrechlichkeit und der starken Präsenz ihres Dämons.

Fazit: Kein Kuschel-Sex für Romantiker, sondern düstere Erotik mit paranormaler Würze.

 
Interview von Ladys Lit zu Masken der Sinnlichkeit PDF Drucken

Original: Lady's Lit
Interview von Elke Meyer
Anlass: "Masken der Sinnlichkeit"

L.L.: Lieber Guido, wann kam Ihnen die erste Romanidee? Können Sie sich noch an den Moment erinnern? Gab es einen Auslöser?
G.K.: Romanideen hatte ich schon von frühester Jugend an. Das erste Mal konkretisiert habe ich eine solche Idee aber erst im Studium, mit 19 Jahren. Es war ein düsterer Science Fiction-Schinken, den ich aber nie fertig gestellt habe. Der Auslöser war vielleicht, dass ich relativ allein in einer fremden Stadt festsaß und jemanden zum Kommunizieren brauchte. Und Papier ist ja bekanntlich geduldig.

L.L.: Auf Ihrer Homepage steht, dass Sie Biologie, Japanologie und Medienkultur studiert haben. Inwiefern prägen diese Studien Ihre literarische Arbeit?
G.K.: Es ist schwer zu sagen, ob meine Studien meine Arbeit prägen oder ob ich meine Studienfächer gewählt habe, weil ich mich bestimmte Dinge faszinieren. So fasziniert es mich hinter die Dinge zu schauen und Zusammenhänge zu erkennen. Wenn man sich intensiv mit den Naturwissenschaften befasst, eröffnen sich ganze Welten, die dem Durchschnittsmenschen verschlossen bleiben. Unsere Wirklichkeit ist unfassbar komplex und man bekommt zuweilen erstaunliche Antworten, wenn man sich zum Beispiel fragt, warum Lebewesen aussehen, wie sie nunmal aussehen. Oder warum wir Menschen dazu tendieren, abergläubisch zu sein. Alles hat einen Grund. Und genau das ist es, was mich so fasziniert.
Wenn ich eine fiktive Welt erschaffe, bemühe ich mich darum, diese Welt in sich stimmig zu machen. In einer Fantasy-Welt bedeutet dies zum Beispiel, eigene Naturgesetze zu definieren und sich auch an diese zu halten. Wirklich fremde Wesen sehen eben nicht nur anders aus, sondern verhalten sich auch nicht wie Menschen. Dies gilt für meine Fantasy-Romane ebenso wie für Science Fiction oder Steampunk. An der Welt, die hinter "Elfenmond" und "Cvon" steht, habe ich viele Jahre gearbeitet, bevor der erste Roman erschien. Für "Argentum Noctis", dem Steampunkroman, an dem ich aktuell arbeite, habe ich nicht so viel Zeit, aber ich plane auch hier, keine Kompromisse zu machen.
Japanologie war für mich aus einem anderen Grund interessant: die japanische Kultur - besonders die alte japanische Kultur ist so faszinierend anders als die unsere, dass sie selbst aus einem Fantasy-Roman stammen könnte. Das schlägt sich sogar in der Sprache nieder. Um flüssig japanisch sprechen zu können muss man "anders" und "in einer anderen Reihenfolge" denken. Dieses Phänomen gibt es wohl in jeder Fremdsprache, aber im Japanischen ist dies wirklich extrem. Hier wurde mir bewusst, wie sehr eine Sprache eine Denkweise beeinflusst. Im Japanischen gibt es zum Beispiel kein Futur. Viele Begriffe sind nur schwammig definiert und es gibt sehr viele gleichklingende Worte, die man bei uns als "Teekesselchen" bezeichnen würde. Der Sinn dieser Worte wird dann nur aus dem Zusammenhang klar. Außerdem drückt jede Anrede ein bestimmtes Verhältnis zwischen Sprecher und Zuhörer aus. Anders ausgedrückt: Wer japanisch wirklich beherrscht, ist in der Lage, extrem poetisch, mehrdeutig und unterschwellig freundlich oder unfreundlich zu sein. Und genau das ist meiner Meinung nach der Grund, der uns japanische Poesie, Kunst und Kultur so fremdartig erscheinen lässt. Mir ist bei diesem Studium wieder einmal klar geworden, wie wunderbar präzise deutsch eigentlich ist.
In meine Arbeit ist dies insofern eingeflossen, als dass ich bei der Kreation von Fantasy-Welten sehr viel Wert auf Sprachen lege. Gerade bei "Cvon" ist das wohl immer wieder zum Ausdruck gekommen.

L.L.: Bitte erzählen Sie uns doch etwas über das Entstehen Ihres letzten Romans "Masken der Sinnlichkeit".
G.K.: "Masken der Sinnlichkeit" ist in drei Monaten entstanden. Da es mein erster Roman mit historischem Hintergrund war, rechnete ich mit langen Recherchen, um einen passenden Ort für die Handlung zu finden. Doch erstaunlicherweise fand ich schon nach wenigen Stunden einen deutschen Landesfürsten, der in meinen Roman passte, als wäre er dafür erfunden worden. Carl Eugen von Württemberg war ein verschwenderischer Despot, der den Begriff "Dekadenz" ganz neu definiert hat und sich in erster Linie für schöne Frauen interessierte. Dann brach der Mann auch noch völlig überstürzt aus ungeklärten Gründen nach Venedig auf, um sich dem Karneval hinzugeben - Perfekt. Auch die restliche Arbeit erwies sich als sehr flüssig und angenehm.

L.L.: Was hat Sie dazu bewogen einen erotischen Roman zu schreiben?
G.K.: Es hat einfach alles gepasst. Die Herausgeberin Alisha Bionda hat mir angeboten, einen Roman für ihre Reihe "Ars Amoris" zu schreiben, an dessen erstem Band ich mich schon mit einer Kurzgeschichte beteiligen konnte. Erklärtermaßen geht es in dieser Reihe darum, ein möglichst breites Spektrum erotischer Phantastik abzubilden und somit eine Art "Gesamtkunstwerk" zu schaffen. Ich erhielt also die Gelegenheit, etwas - wie ich meine - völlig neues auszuprobieren: Ich wollte einen Roman schreiben, der sein Etikett "erotisch" nicht in erster Linie durch ausschweifende Schilderung von Sexszenen verdient, sondern durch etwas im Hintergrund schwelendes. Ich war sozusagen auf der Suche nach der "Essenz" dessen, was sich im eigentlichen Akt entlädt. Ich denke, mir ist das ganz gut gelungen. Und "nebenher" habe ich auch noch eine, wie ich meine, recht spannende Geschichte erzählt.
Ich denke, dass Alisha Bionda sich mit ihren Reihen sehr um die deutsche Literaturszene verdient macht, indem sie neue Ideen einfach zulässt. Gerade die Reihe Ars Amoris zeigt, dass erotische Phantastik eben nicht - wie allgemein üblich - auf Vampire und Werwölfe reduziert werden sollte. Die schönste Sache der Welt hat eben viele Facetten.

L.L.: Welche Ihrer Helden mögen Sie am meisten und weshalb? Würden Sie einem oder mehreren gerne in der Realität begegne?
G.K.: Ich mag nicht nur meine Helden sondern auch die meisten meiner Fieslinge, auch wenn ich nicht unbedingt jedem von denen begegnen wollte ;o). Am allerliebsten würde ich nicht nur meinen Helden begegnen, sondern auch die Welten Besuchen. In der Elfenmondwelt würde ich dann am liebsten auch gleich bleiben.

L.L.: In welchen Genres schreiben Sie und in welchen würden Sie gerne auch schreiben?
G.K.: Ich bin ganz klar Phantastik-Autor. Meine Genres sind Fantasy, Science Fiction, Steampunk, Cyberpunk und Horror. Ich habe in all diesen Genres schon geschrieben, wenngleich mir noch eine Veröffentlichung im Cyberpunk-Genre fehlt. Eine Ausnahme mache ich für den Krimi-Bereich. Wieder war es hier Alisha Bionda, die mir mit ihrer Sherlock Holmes-Anthologie "der verwunschene Schädel" einen "Schubs" in eine neue Richtung gegeben hat.

L.L.: Wir stellen immer gern noch ein paar "private" Fragen, um den Autor den LeserInnen näher zu bringen.

L.L.: Gibt es ein bestimmtes Schreibritual bei Ihnen?
G.K.: Nein, ich glaube nicht.

L.L.: Zu welcher Tageszeit schreiben Sie gewöhnlich?
G.K.: Grundsätzlich nachts.

L.L.: Lieben Sie Musik? Wenn ja, welche Richtung?
G.K.: Da bin ich sehr vielseitig interessiert. Ich bin zum Beispiel ein großer Doro Pesch Fan. Für mich persönlich ist ihr "Love me in Black" eine Art Soundtrack zu "Luna" aus "Elfenmond" - Praktisch jeder meiner Helden und Schurken hat wohl irgendwann seine Hymne. Die großartigste Stimme aller Zeiten hat für meine Ohren Alannah Myles. Ich liebe aber auch gute Filmmusik wie zum Beispiel "Crimson Tide"

L.L.: Welcher Schriftsteller fasziniert Sie und weshalb?
G.K.: Elaine Cunningham ist ganz klar meine Favoritin, auch wenn man sie im Original lesen muss, um sie wirklich zu genießen. Diese Frau hat eine Magie in der Sprache - sagenhaft.

L.L.: Sind Sie ein Langschläfer oder ein Frühaufsteher?
G.K.: Da ich meistens nachts arbeite, muss ich mich wohl als Langschläfer bezeichnen, auch wenn ich selten mehr als 5 oder 6 Stunden schlafe.

L.L.: Was ist hier Lieblingsgericht?
G.K.: Ich bin ein viel zu begeisterter Esser und habe viele Lieblingsgerichte. Zu meinen absoluten Favoriten zählt aber Sauerbraten.

L.L.: Jeder Mensch hat ja einen Tick, eine Marotte. Welches ist ihrer?
G.K.: Ich habe mir einen riesigen schwarzen Kühlschrank neben meinen Schreibtisch gestellt, um meine Versorgung mir gekühlten Getränken sicherzustellen. Zählt das?

Das zählt, lieber Guido.*Lach*

Wir danken Guido Krain für das sympathische Interview!

 
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