Masken der Sinnlichkeit
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Ludwigsburg 1766. Der despotische Herzog Carl Eugen von Württemberg ist auf dem Höhepunkt seiner Verschwendungssucht angekommen und presst sein Volk mit Hilfe seines heimtückischen französischen Beraters, dem Grafen von Montmartin, rücksichtslos aus. Rauschende Feste und Ausschweifungen aller Art sind bei Hofe an der Tagesordnung.

Dies ist die sündige Welt, in die das naive Bauernmädchen "Vanadis" hineingerät. Unfreiwillig schaut sie hinter die glamorösen Kulissen des europäischen Hochadels und stößt auf manch schmutziges Geheimnis. Doch verstörender als alle Auswüchse, die die Dekadenz des Hofes hervorbringt, ist die Aufmerksamtkeit eines unheimlichen Fremden. Eines Mannes, von dem Vanadis nur sicher weiß, dass er kein Mensch ist.

Vanadis Schicksal erfüllt sich auf einer herzoglichen Reise nach Venedig. In der Stadt, in der sich für mehrere Wochen im Jahr Wirklichkeit und Phantasie zu vermischen scheinen, entdeckt sie eine Welt hinter dem Vorhang des Scheinbaren, die ihre Vorstellung von Realität, Hingabe, Schrecken und Adel grundlegend verändert.

 
Klappentext PDF Drucken

Vanadis wähnt sich ihrem Traum ganz nahe. Auch als Dienstmädchen glaubt sie, in der glamourösen Welt des Fürstenhofes am Ziel ihrer Wünsche angekommen zu sein. Zu Spät erkennt sie, dass die Vergnügungen adliger Kavaliere für die beteiligten jungen Mädchen selten angenehm sind.

Doch die Angst vor den weichlichen Adligen des Hofes beschäftigt sie nur kurz. Der Blick eines geheimnsivollen Fremden streicht wie die Klinge eines Dolches über die geheimsten Teile ihres Körpers, schneidet bis in ihre Seele und verfolgt sie bis in ihre Träume. Ohne ein einziges Wort zeigt der Unbekannte mit den zeitlosen Augen Vanadis die wahre Bedeutung von Furcht, Stolz und Demut. Gut und böse - ja, Vanadis ganze Welt - verliert vor seiner Präsenz jede Bedeutung. Schnell begreift sie, dass sie nur zwischen sinnloser Flucht und dem Weg der Hingabe wählen kann, der schließlich ihr eigenes Leben kosten muss.

Am Ende steht eine Reise an einen verborgenen Ort, der sein Spiegelbild in ihrem Innern findet. In der lüsternen Maskenwelt Venedigs erfüllt sich schließlich ihr Schicksal.

 

Verlag: Fabylon Verlag
Reihe: Ars Amoris
Preis: 14,90 € / 3.99 € (eBook)
ISBN: 978-3-927071-40-7

 
Trailer PDF Drucken

 
Ars Amoris PDF Drucken

Die "Masken der Sinnlichkeit" sind der sechste Band der Reihe "Ars Amoris", in der die Herausgeberin Alisha Bionda Autoren unterschiedlichster Stilrichtungen zur Schaffung düster-phantastischer Geschichten anstiftet. In allen Bänden wird nicht nur ausführlich mit phantastischen Wesen, sondern auch mit deren erotischen Gelüsten gespielt. Nicht zuletzt dieser besondere Kniff der Reihe macht die aufwändigen Illustrationen, mit denen jeder Band geschmückt ist, für Genießer besonders interessant.
Übrigens: Die Reihe startete mit der Anthologie "Schattenversuchungen", zu der ich ebenfalls eine Geschichte beitragen konnte.

 
Leseprobe PDF Drucken

Entschlossen legte sie erneut die Hände auf die Wand. Dieses Mal drang sie mühelos in das Fluidum vor, das scheinbar so gar nichts mit der Realität ihrer Welt zu tun hatte. Ihre Augen sahen einfach eine Wand, auf der ihre Hände lagen. Ihre „inneren Sinne“ – nein – ihre „innere Welt“, die sie ihr Leben lang in merkwürdige Tagträume verstrickt hatte, erschloss jedoch ein Meer aus feinstofflicher Schwärze und Licht.

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Prologstory PDF Drucken

Für alle Freunde von "DIE MASKEN DER SINNLICHKEIT" habe ich einen kleinen Epilog verfasst. "DER SCHMALE PFAD" erschien zunächst auf dem Literaturportal LITERRA und erzählt die Geschichte einer ... aber das möchten Sie sicher selbst herausfinden. ;o)

Ich biete die Geschichte hier als PDF zum kostenlosen Download an. Sie benötiegen also einen PDF-Reader oder ein entsprechendes Plugin in Ihrem Browser. Eine ePub-Version wird bald folgen.

 
Der Hof Carl Eugens PDF Drucken

Auch wenn Vanadis Geschichte kein historischer Roman im näheren Sinne ist, hat er einen historischen Hintergrund: Die „Masken der Sinnlichkeit“ spielen am Hofe Carl Eugens, einem durch seine Verschwendungssucht und Rücksichtslosigkeit bekannt gewordenen Herzog von Württemberg. Er selbst hätte wohl behauptet, sein Lehen zum kulturellen Zentrum Europas gemacht zu haben.

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1766 – Das Jahr des Geschehens PDF Drucken

Carl Eugen bricht hastig, unter ungeklärten Umständen mit einem gigantischen Hofstaat nach Venedig auf. Vorgeblich war diese Reise selbstverständlich dem Vergnügen geschuldet. Allerdings stand Carl Eugen zu dieser Zeit politisch gehörig unter Druck. Seine Verschwendungssucht hatte den Reichshofrat auf den Plan gerufen und Carl hätte im schlimmsten Fall seine Macht verlieren können.

So wurden dem Herzog verschiedene andere Gründe für die fluchtartige Reise unterstellt: Einer Theorie folgend hat er die Reise unternommen, um Geld beim Unterhalt seines ausufernd großen Hofstaates zu sparen. Dies klingt angesichts der Tatsache, dass seine Reisegruppe aus über 700 Personen bestand und er am Zielort – weil er sich nicht entscheiden konnte – gleich drei Paläste mietete, allerdings unwahrscheinlich.

Verbreiteter ist die Ansicht, dass er angesichts der verfahrenen Situation einfach Zeit gewinnen wollte. Hätte er aber, wenn ihm wirklich klar gewesen wäre, wie bedrohlich die Situation war, weiterhin so mit dem Geld um sich geworfen?

Die Nachwelt wird es wohl nie erfahren – es sei denn, sie wirft einen Blick in die „Masken der Sinnlichkeit“. ;o)

 
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