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Nein, auf dieser Seite geht es eigentlich nur um meine Bücher. Ich bin aber so entsetzt von dem neuen Star Wars Film, dass ich einfach mal eine Ausnahme machen muss.
Mit Star Wars hat George Lucas das wohl reichste und phantasievollste Universum der Literaturgeschichte geschaffen. Unglaublich viele verschiedene Alienrassen, Schiffe, Planeten, und vor allem eine Jahrtausende überspannende Geschichte, die nicht nur in Filmen, sondern auch in zahllosen Büchern, Videospielen und Comics offenbart wurde. Dazu eine Fantasy-Komponente, die Mystik, Bestimmung, Magie und heldenhafte Schwertkämpfe möglich macht, ohne albern zu wirken. Hinzu kommt mit Darth Vader der Bösewicht, der den mit Abstand größten Einfluss auf die Popkultur unserer Zeit hatte.
Star Wars hat so viel Seele, dass weder die Plotlöcher in Episode IV-VI noch die Plotcanyons der Episoden I-III und die ebenfalls dort betriebene mutwillige Entmystifizierung der Macht oder die Demontage Darth Vaders ihr dauerhaft etwas anhaben konnte. George Lucas hat einen Mythos geschaffen, der wahrscheinlich größer ist, als ihm selbst bewusst ist.
Und dann hat er diesen Mythos genommen, und ihn an einen seelenlosen Medienkonzern verhökert. Dieser seelenlose Medienkonzern hat ihn dann gleich an einen Regisseur weitergegeben, der schon der zweiten großen SF-Serie – Star Trek – ihre Seele genommen hat, indem er jeden Rest Roddenberrys aus den Filmen verbannt hat.
Während J.J. Abrams aber bei Star Trek – zumindest minimal – noch auf Details wie Story und Logik geachtet hat, ist bei Star Wars wirklich alles Scheißegal. Und zwar gleich in mehrfacher Hinsicht.

Warnung: Spoiler voraus.

 


1. Die Welt:

Star Wars hat immer an beeindruckenden neuen Orten gespielt. Von Bespin bis Hoth, Dantooine bis Coruscant, Naboo, Nal Shadaar, Kamino … Die Reihe ist endlos. Dieses Universum ist so reich, dass es vor außergewöhnlichen Welten geradezu überfließt. In „Erwachen der Macht“ ist davon nichts zu sehen. Egal wo man hinkommt: überall gibt es nur kleine schmutzige Zeltstädte oder vielleicht mal ein Raumschiff. Das Universum von Episode VII ist auf ein kleines, liebloses bisschen zusammengeschrumpft.
30 Jahre sind seit der Zerstörung des letzten Todessterns vergangen, aber nicht einmal die Technik hat sich verändert. Schaut man sich den Wechsel zwischen Episode III und IV an sieht man innerhalb von nicht einmal 20 Jahren ein völlig anderes Universum. Andere Technik, andere Schiffe – Hier Fehlanzeige. Kreativität: 0.

 

2. Die Charaktere.

Die Behandlung der Charaktere war wahrlich ein Meisterstück der Ignoranz.
Luke Skywalker, der furchtlose Held, die Hauptfigur der ersten drei Episoden – der verkriecht sich, als die Galaxis von Planetenvernichtenden Übeltätern heimgesucht wird. Passt perfekt.
Leia ist nicht etwa wie ihr Bruder eine Jedi geworden, sondern befehligt noch immer eine nochmals geschrumpfte Rebellenarmee.
Han Solo war am Ende von Episode VI ein hochgeschätzter Held der Republik, der die Liebe seines Lebens gefunden hat. 30 Jahre später schlägt er sich aber wieder als Schmuggler durch. Bei einem solchen Promistatus bestimmt sehr einfach. Und passt auch perfekt zur Charakterentwicklung.
Was ist mit den Charakteren in den letzten 30 Jahren passiert? Wenn man schon die alten Recken für die neuen Filme verpflichtet, ist zumindest eine Minimalaufklärung wohl nicht zu viel verlangt.
Aber auch mit seinen eigenen, neuen Charakteren geht Abrams um, als würde ihm jede Kreativität und jede Liebe zum Franchise abgehen.
Fyn, der abtrünnige Stormtrooper hätte eine tolle Chance geboten, einen von Geburt an indoktrinierten und kasernierten Elitesoldaten das normale Leben kennenlernen zu lassen. Man hätte einen Einblick in die Psyche dieser Truppe bekommen, und viel Futter für amüsante Zwischentöne gehabt. Stattdessen ist er einfach ein Typ in einer geklauten Lederjacke.
Kylo Ren soll der neue Erzbösewicht sein. Große Schuhe nach Darth Vader, dem Imperator, Darth Maul und wie sie alle heißen. Leider werden diese Schuhe einem weinerlichen, dummen Jüngelchen angezogen, das so spannend wie eine Raufasertapete ist.
Ray, die Frau, die Abrams offensichtlich als neue Hauptfigur aufbaut, ist nur eine Schrottsammlerin, die ihr Leben in der Wüste zugebracht hat. Obwohl sie nie geflogen ist, kann sie nicht nur besser als Han Solo fliegen, sondern kennt auch noch dessen Schiff besser als er selbst. Ganz nebenbei kann sie auch ohne je eine Schusswaffe besessen zu haben, ganze Horden von Stormtroopern niederschießen. Und natürlich kann sie, nachdem sie die Jedi nur für ein Gerücht hielt, ohne jedes Training Menschen mit der Macht ihren Willen aufzwingen – weil sie es einfach mal ausprobiert – und schlägt sogar einen voll ausgebildeten Sith-Krieger beim Kampf mit dem Lichtschwert, nachdem sie ihm selbiges in einem Machtduell entrissen hat. Nicht einmal Darth Vader, der nach dem Kanon des Star Wars Universums der mit Abstand mächtigste Sith war, der je gelebt hat, konnte auch nur eins davon ohne zuvor jahrelanges Training gehabt zu haben.
Die gesamte alte Truppe schrumpft vor ihr zu Schießbudenfiguren. Nie wird das deutlicher, als wenn Han Solo sie offensichtlich bewundert. Man merkt deutlich, dass Ray ganz auf die Befriedigung von Feministinnen ausgerichtet wurde. Ununterbrochen wird betont, dass sie keine Hilfe von niemandem braucht, sondern im Gegenteil vollkommen perfekt ist.

 

3. Der Plot:

Episode VI endet mit einer galaxisweiten Feier. Das Imperium ist Geschichte, die Völker sind wieder frei. Wie der Titel „Die Rückkehr der Jediritter“ vermuten lässt, wird der Jediorden wieder aufgebaut.
In Episode VII ist davon nichts mehr übrig. 30 Jahre später sind unsere Helden von damals schlimmer dran als vorher. Ich bestehe ja nicht einmal darauf mitgeteilt zu bekommen, wie es zur Formierung der „Ersten Ordnung“ kommen konnte, oder warum Leia keine Jedi ist, sondern immer noch eine nochmals geschrumpfte Rebellenarmee befehligt. Ich wäre nur dankbar zu wissen, wer überhaupt diese „Erste Ordnung“ ist und was es mit dieser Regierung der Republik auf sich hat.
Stattdessen wird der – das wird mehrfach betont – „beste Pilot des Widerstandes“ ausgeschickt, um eine Karte zu finden, mit der man Luke Skywalker finden kann. Selbiger hat sich nämlich nach einer persönlichen Niederlage zurückgezogen. Warum genau er sich zurückzog, und warum er irgendwo eine Karte zu seinem Versteck hinterlassen hat und warum dies nur ein Teilausschnitt einer größeren Karte ist und wie diese Karte in irgendein Nomadendorf auf einem Wüstenplaneten kommt und woher „der beste Pilot des Widerstandes“ weiß, dass sie dort zu finden ist? Keine Ahnung.
Kaum befindet sich die Karte im Besitz des „besten Piloten des Widerstandes“ greift das Imperium – Verzeihung – die „Erste Ordnung“ an. „Der beste Pilot des Widerstandes“ versteckt die Karte deshalb in seinem kleinen Droiden, der ihn begleitet hat. Dieser verschwindet mit der Karte in der Wüste …
Erinnert natürlich kein Bisschen an Episode IV.
Wer Episode IV gesehen hat, wird den Rest des Plots bereits kennen – Nobody aus der Wüste mit Machttalent findet den Droiden und will ihn zu den Rebellen – Verzeihung – zum Widerstand bringen.
Nur wird noch ein Stormtrooper eingeführt, der vom Tod eines seiner Kameraden so schockiert ist, dass er die Erste Ordnung verlassen will. Um zu entkommen tötet er dann gleich ein paar Dutzend seiner Kameraden. Mit dem „besten Piloten des Widerstandes“ flüchtet er von einem Sternzerstörer, muss aber, um entkommen zu können, erstmal alle Geschütze des Stadtgroßen Superschlachtschiffs vernichten. Das machen sie mit einem leichten Jäger. Ein Stunt, den die gesamte Rebellen-X-Wingflotte in ihrer gesamten Geschichte nicht geschafft hat. Die Flucht ist zwar nicht sehr aussichtsreich, weil wir ja aus den früheren Filmen wissen, dass Tie-Fighter keine Überlichtgeschwindigkeit fliegen können und nur eine kurze Reichweite haben … Macht aber nichts.  „Der beste Pilot des Widerstandes“ will sowieso auf den Planeten zurück, auf dem er seinen Droiden zurückgelassen hat.
Das ist wichtig, weil Kylo Ren ihm das Wissen um die Pläne mit der Macht entrissen hat und jetzt auch auf der Jagd nach dem Droiden ist. Warum er ihm nicht auch gleich den Standort der geheimen Widerstandsbasis entrissen hat ist nicht klar. Wahrscheinlich, weil dann die Trilogie schon zu Ende wäre.
Die beiden stürzen also auf dem Planeten ab, wobei Fyn, der Stormtrooper herausgeschleudert wird. Er kann gerade noch die Lederjacke seines Begleiters retten, bevor der Fighter aus ungeklärten Gründen einfach vom Boden verschluckt wird. Nach einem Marsch durch die Wüste kommt er rein zufällig in dem Nest an, indem sich auch gerade der Droide und Ray, seine Finderin aufhalten … An einem willkürlichen Ort auf einem Planeten abzustürzen und sofort in die Person, die man gesucht hat, hineinzulaufen ist aber nur ein kleiner Zufall, gegen die Zufälle, die noch folgen.
Sofort werden die drei nämlich entdeckt. Erfreulicherweise stehen sie ZUFÄLLIG direkt neben dem Millenium Falcon der seit Jahren schon dort ungenutzt herumsteht. ZUFÄLLIG ist der nicht gesichert und ZUFÄLLIG voll aufgetankt und Betriebsbereit und ZUFÄLLIG treffen sie im Orbit auf Han Solo, der nach Jahrzehnten ZUFÄLLIG jetzt hier vorbeikommt um sein Schiff zu suchen. Dabei lässt er sich auch nicht davon abhalten, dass ein Sternzerstörer im Orbit dieses Planeten ist oder dass er gefährliche Fracht an Bord hat. Auch die Crimelords, die ZUFÄLLIG gleich darauf das Schiff stürmen kümmern sich nicht um den Sternzerstörer. Wie gut, dass Ray ZUFÄLLIG die falschen knöpfe drückt und gefährliche Monster auf die Crimebosse loslässt. Sobald die Viecher jemanden in den Tentakeln haben, stopfen sie ihn sich sofort in den Mund. Nur als sie Fyn zu fassen bekommen, wird dieser erstmal nur verschleppt. Wahrscheinlich auch ZUFALL. ZUFÄLLIG kommt Ray an einer Konsole vorbei, mit der sie die Schleusentüren steuern kann und rettet ihn.
Damit haben die Zufälle aber erst angefangen. Han Solo will die Truppe nicht selbst zum Widerstand bringen, sondern bringt sie auf einen anderen Planeten zu einer Barbesitzerin. Diese hat ZUFÄLLIG Anakin/Luke Skywalkers Laserschwert im Keller, das von Ray gefunden wird.
In dieser Kneipe, zu der Han Solo, der seit über vierzig Jahren aktive Schmuggler, der alle Kniffe kennt, die beiden bringt, sitzen heute Abend ZUFÄLLIG auch Spione der Ersten Ordnung. Woran genau die die Flüchtigen erkennen? Keine Ahnung. Es reicht jedenfalls, um eine ganze Armee der Ersten Ordnung in Marsch zu setzen. Die Bombardieren die Kneipe, ohne darauf Rücksicht zu nehmen, dass sie damit nicht nur ihre Spione, sondern auch die Karte vernichten könnten. Natürlich kam dann auch noch eine Rebellenarmee – weil die nämlich ebenfalls ZUFÄLLIG Spione Vorort hatten. Woher die Rebellen aber wussten, es mit einer ganzen Armee zu tun zu haben? Keine Ahnung.
Jedenfalls folgt eine Schlacht, in der jeder niedergemetzelt wird. Nur die Haupthelden nimmt man Gefangen, um sie dann sich selbst zu überlassen, weil man mit Handfeuerwaffen auf Raumjäger schießen möchte … Klaro. Kylo Ren nutzt den Tumult um Ray zu entführen und verschwindet.
Es gibt ein Widersehen mit „dem besten Piloten des Widerstandes“ (auch wenn niemand weiß, wie er denn von dem Wüstenplaneten entkam und warum er nicht nach seinem Droiden gesucht hat) und ein Wiedersehen von Leia und Han Solo. Mehr als ein, zwei nichtssagende Sätze, die uns etwas über die Vergangenheit oder die Beziehung der Beiden erzählen könnten, gönnt man den Zuschauern jedoch nicht.
An dieser Stelle beschließt die Erste Ordnung – warum auch immer – die „Republik“ auszulöschen. Dafür haben sie einen neuen Todesstern, der nur diesmal einen gesamten Planetenkern ausfüllt. Damit schießen sie ohne Zeitverzögerung quer durch die Galaxis und zerstören nicht einzelne Planeten, sondern ganze Planetensysteme. Besonders toll an dieser Erfindung ist, dass sie sehr sehr schnelles und helles Licht produziert.
Wenn man also – zum Beispiel nach einer Schlacht – vor einer zerstörten Kneipe steht und in den Himmel guckt sieht man in Echtzeit den Blitz der Zerstörung, obwohl das Licht ja Jahre oder Jahrhunderttausende unterwegs sein müsste. So erfahren Han Solo und seine Freunde von der Zerstörung dieses Lichtjahre entfernten Planeten … Dabei gelingt es Abrams, den Tod von Milliarden Lebewesen, die Zerstörung ganzer Ökosysteme so beiläufig darzustellen, dass nicht einmal von den Charakteren verlangt wurde, betroffen zu wirken.
Jedenfalls ist die Jagd nach Luke vergessen. Stattdessen soll die Station vernichtet werden. Hierfür sollen kleine Bömbchen im Innern platziert werden. Gut, dass Fyn die Station ZUFÄLLIG wie seine Westentasche kennt. Obwohl er ja auf einem Sternzerstörer Dienst tat …? Egal.
Um das Kraftfeld des Planeten zu durchstoßen, muss man angeblich mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs sein (was das Kraftfeld sehr hilfreiche gegen Laserwaffen macht) Also – Kein Scherz – Fliegt der Millenium Falke mit Lichtgeschwindigkeit durch das Kraftfeld, bremst in der Atmosphäre ab und muss dann sehr nah über die Baumwipfel fliegen, weil das „wirklich knapp“ war.
Allein für diese Idee hätte der Drehbuchautor eine Ohrfeige verdient. Allerdings passt sie zur Energiequelle der Station. Um schießen zu können, muss sie nämlich ihre Sonne einsaugen … Wie man einen Millionen Mal größeren Himmelskörper einsaugen will? Keine Ahnung? Wie die unbewegliche Station danach ohne „Munition“ weiterfeuern soll? Keine Ahnung. Wie groß die Lebenserwartung in einem System ohne Licht und ohne Massezentrum ist? Interessiert doch den „Star Wars Fan“ Abrams nicht.
Wie auch immer. Diese Planetengroße Station hat also direkt an der Landestelle einen Eingang, der auch nicht bewacht ist. Das Eindringen ist auch nicht bemerkt worden. Dafür begegnet die Truppe auf dieser Station, die so groß wie ein Planet ist, ZUFÄLLIG Ray, die natürlich nicht gerettet werden muss, sondern sich selbst befreit hat.
Im Anschluss haut sie noch einen jahrelang ausgebildeten Sith-Krieger beim Lichtschwertduell um. Doch als er schwer verletzt und wehrlos vor ihr im Schnee liegt, tut sich ZUFÄLLIG zwischen beiden die Erde auf, so dass sie ihm nicht den Rest geben kann. Mit knapper Not entkommen die Helden vom implodierenden Planeten. Wie Kylo Ren entkam? Keine Ahnung.
Kaum sind die Widerständler wieder in ihrer Basis. Nimmt R2D2, der sich die letzten Jahre unweckbar abgeschaltet hatte, ZUFÄLLIG wieder die Arbeit auf und präsentiert den fehlenden Teil Karte. Jetzt habe ich ja schon von Fans gehört, dass R2D2 vielleicht nicht zufällig erwachte, sondern dies eine irgendwie von Luke gesteuerte Maßnahme gewesen sei. Dann stellt sich nur die Frage, was die Reaktivierung denn ausgelöst hat. Warum er R2 D2 dafür überhaupt abschalten musste und – ganz zentral: Warum sich jemand in Lebensgefahr begeben musste, um das fehlende Teil der Karte zu suchen.
Wie auch immer. Ray (die ihn nicht kennt und auch keiner seiner Freunde) fliegt zu Luke Skywalker und der Film endet mit einem wortlosen langen Blick zwischen den beiden.
Hurra!

Dieses Machwerk war mit Abstand der schlechteste Film, den ich nach „Der Koch, der Dieb, seine Frau und ihr Liebhaber“ je gesehen habe. Nur „krach, peng bumm“. Kein Spannungsaufbau, keine erzählerische Finesse, keine Charaktere und kein Plot. Nicht nur war Abrams so unkreativ, einfach alle Elemente von Episode IV neu zusammenzurühren. Er hat sich nicht einmal die Mühe gemacht auch nur eine halbwegs schlüssige Handlung zu produzieren oder etwas zum Star Wars-Universum beizutragen. Im Gegenteil: Er hat dieses Universum klein und austauschbar gemacht.

Und das Schlimmste daran ist, dass so viele zu einem derartigen Schrott auch noch applaudieren. Bei Kritikern kann ich ja noch glauben, dass sie für Geld alles drucken. Aber ich höre auch von mir sehr geschätzten Autorenkollegen viel Gutes über den Film. Dabei weiß ich, dass sie selbst nie so einen Mist abliefern würden.
Spielen Handlung und Charakterentwicklung  wirklich gar keine Rolle mehr? Was sagt das über unsere Gesellschaft, wenn sogar Menschen, die sich selbst beruflich mit Schreiben, Plotten und Charakterentwicklung befassen so leicht zufriedenzustellen sind?

Wahrscheinlich muss man sich dann auch nicht wundern, dass unsere Politiker keine Angst vor den nächsten Wahlen haben müssen. Wenn Menschen sich noch nicht einmal mit den angenehmen Dingen, die sie freiwillig in ihrer Freizeit tun, auseinandersetzen, muss man sich nicht wundern, wenn auch der Rest einfach durch sie hindurch rauscht.