...von Alisha Bionda zum Thema "Saramee" PDF Drucken

Alisha Bionda befragte im Rahmen eines Specials einige Autoren und Künstler, die am Saramee-Projekt beteiligt waren. So hatte sie Anfang 2012 auch an mich ein paar Fragen:

A.B.: Was ist für Dich persönlich das Besondere an SARAMEE?
G.K.: Saramee ist durch die vielen beteiligten Autoren und die Freiheiten, die jedem Autor zustehen, sehr lebendig und vielseitig geworden. Statt fester Vorschriften hält Chris Weidler die „Fäden zusammen“, ohne seine Autoren in eine bestimmte Richtung zu drängen. So konnte so ein Fantasy-Hintergrund entstehen, der in sich stimmig ist, ohne von einer Einzelperson gelenkt zu werden.

A.B.: In welcher Antho bist Du vertreten, mit welcher Story und was erwartet den Leser darin?
G.K.: Ich bin in zwei Anthos vertreten. Zu „In den Gassen von Saramee“ habe ich „Der Kanumann“ beigetragen. Hier geht es um die dunkleren Teile der Vergangenheit einiger honoriger Einwohner der Stadt. Das Ganze ist recht mystisch.
In „Das Glück Saramees“ bin ich mit der Geschichte „Goldrausch“ vertreten. Hier geht es um die beiden Todesursachen Nr. 1 in Saramee: Gier und Neugier.

A.B.: Wieviel Plotfreiheit hattest Du? Wie lief die Zusammenarbeit mit dem Herausgeber ab?
G.K.: Freier kann man als Autor kaum sein. Naturgemäß gibt es ein paar Realitäten und Gesetzmäßigkeiten, die jeder Autor bei seiner Geschichte berücksichtigen musste; ansonsten herrschte vollkommene Freiheit. So habe ich in meiner ersten Geschichte einen Teil der Sagenwelt eines der Sarameevölker näher beleuchtet und in meiner zweiten das Waisenhaus der Stadt beschrieben. Beides wurde dadurch zu einem weiteren Teil Saramees. Ich finde das wunderbar.
Chris Weidler habe ich vor allem als freundlichen Unterstützer erlebt, der schon durch seine Art Lust auf das Projekt macht. Er ist sehr geschickt darin, einen Autor innerhalb kurzer Zeit in die Hintergründe Saramees einzuführen.

A.B.: Würde es Dich reizen auch weitere Texte für SARAMEE zu verfassen, sprich in weiteren Anthos zu erscheinen?
G.K.: Selbstverständlich. Saramee ist ein interessanter Hintergrund und es macht immer Spaß, etwas zu einem so kreativen und ständig wachsenden Projekt beizutragen.