Cvon


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Rezension von Andrea Ehlers - Fantasyguide.de PDF Drucken E-Mail

Rezension von Andrea Ehlers - Fantasyguide.de

Cvon ist eines dieser Bücher, die man am Liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen möchte, bis sie zu Ende sind. Guido Krains Heldin ist einem sofort sympathisch auf ihre eigene Art. Während des Lesens kommt immer wieder eine Art Rückschau, die den Werdegang Cvons nachvollziehbar macht.


Krain hat eine eigene Welt mit ganz eigenen Bewohnern geschaffen, die klar erklärt und nachzuvollziehen sind und sich auf herrliche Weise von den herrschenden Fantasynormen distanzieren. Wer Guido Krains erstes Buch „Elfenmond“ gelesen hat und es mochte, wird auch Cvon nicht aus der Hand legen, bevor er auf Seite 196 angekommen ist.

 
Rezension von Susanne K. - Literaturschock.de PDF Drucken E-Mail

Rezension von Susanne K. - Literaturschock.de

Ich bin sehr skeptisch, was Book on Demand Exemplare angeht. Zu oft wurde ich enttäuscht von teilweise typischem Aneinandergereihe komplizierter Ausdrücke, die auf mich immer so wirken, als wolle jeder deutsche Autor zwanghaft Anspruch schaffen und Liebling Marcel Reich-Ranickis werden.

Zum Glück für die Leser, die Freude an einer Geschichte haben möchten, hat Guido Krain dieses Bestreben nicht. Einfühlsam erzählt der Autor die Geschichte der Kriegerin Cvon, die in einer gewaltbeherrschten Welt aufwachsen musste. "Cvon" ist ein düsterer und dennoch teilweise humorvoller Fantasyroman, der sich flott lesen lässt und der zum Kauf weiterer Teile animiert. Ich freue mich jedenfalls jetzt schon auf den zweiten Teil.

Wertung: 5 von 5 Punkten

 
Rezension von Rudolf Grieche - Legenden.net.tc PDF Drucken E-Mail

Rezension von Rudolf Grieche - Legenden.net.tc

Cvon ist eine echte Entdeckung. Nicht aus einem großen Verlag und nur mit etwas Suchen zu finden, aber mehr als der Mühe Wert. Es geht um eine junge Kriegerin, die zu einer Friedensmission der etwas anderen Art überreden läßt. Die Geschichte wird in mehreren Ebenen und mindestens sechs Perspektiven erzählt, ohne daß man auch nur ein bisschen die Übersicht verliert. Ich habe im Gegenteil selten ein so leicht und flüssig geschriebenes Buch in den Händen gehalten.


Doch die eigentliche Faszination machen die Charaktere aus. Da ist zum einen Cvon, die Titelheldin und ihr orkischer Freund Loric, die sehr plastisch werden und die man gegen Ende des Buches als Freunde betrachtet. Die Stars des Buches sind jedoch eine kleine hinterhältige Echsenfrau, die man gegen den eigenen Willen lieben muß und eine Halbdämonin, bei der ich mich nicht entscheiden kann, ob sie Traum oder Alptraum ist.


Die schlechte Seite des Buches ist der unmögliche Punkt an dem es unterbrochen und der Leser verdammt wird, auf den nächsten Teil zu warten.

 
Rezension von Carsten Kuhr - Phantastik.de PDF Drucken E-Mail

Rezension von Carsten Kuhr - Phantastik.de

Verglichen mit Elfenmond bietet sich dieses Werk wesentlich mehr auf den Punkt geschrieben dar. Guido Krain nutzt den Vorteil, seine Handlung in einer dem Leser bereits ein wenig bekannten Welt anzusiedeln, braucht so wenig Platz für Beschreibungen der Handlungsorte. Statt dessen berührt er seine Leser gleich zum Auftakt mit der ergreifenden Schilderung der Vergewaltigung Cvons, der Panik und Verwirrung, die das Kind angesichts der Untat überkommt. Hier vermochte der Autor mich zu packen, ich fühlte mit dem Kind mit, litt mit, und nahm mit Genugtuung zur Kenntnis, dass der Unmensch seine gerechte Strafe bekam. Dann dauert es ein wenig, bis die handelnden Figuren alle vorgestellt sind, und man erfährt, was der Autor sich als Queste für seine Protagonisten ausgedacht hat. Obwohl in dieser Phase viel passiert, es gibt blutige Kämpfe, Geheimnisse, Überfälle blieb das Ziel zunächst ein wenig nebulös. Erst als sich unsere Schar aufmacht, ihre Expedition in Angriff nimmt, kommt die Handlung so richtig in Fahrt. Und dann, wir sind so richtig im Schwung kommt der Cliffhanger par Excellenze - nun heisst es ein Jahr warten bis wir erfahren, wie es weitergeht.

Wie schon zu Beginn erwähnt ist dieses Werk, verglichen mit dem Erstling Elfenmond, bislang zumindest lange nicht so tief strukturiert. Dies geht, betrachtet man den jeweiligen Umfang der beiden Bücher, auch gar nicht. Bot uns Elfenmond eine in sich abgeschlossene, vielschichtige Geschichte mit verschiedenen Handlungssträngen, so stellt Cvon den Auftakt eines Zyklus dar. Ein spannender Anfang, der den Grundstein zu einem letztlich noch etwas unklaren Plot legt, der die Handelnden vorstellt und neugierig machen soll, auf das, was in den Folgeteilen noch kommen wird. Das Interesse ist geweckt, die Protagonisten sind teilweise rätselhaft, zum Teil sympathisch, manchmal noch ein wenig unscharf, so dass auch hier für die folgenden Teile Gestaltungsspielraum bleibt. Insbesondere zu Beginn der Erzählung vermochte mich der Autor mit seiner einfühlsamen und gleichzeitig intensiven Schilderung der Ereignisse, die Cvon zu der Frau machten, als der wir ihr begegnen zu überzeugen. Hier gilt es weiterzumachen, angedeutet wurde auch bereits ein Konflikt der Elfen, die um neue Bedeutung ringen.

Auch die angedachte Beziehung zwischen dem Anführer der Orks und der, angesichts der Vorkommnisse ihrer Kindheit Männern gegenüber nicht eben aufgeschlossenen Protagonistin wird sicherlich noch ein Thema werden.

 
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